Warum Du kein „Genussraucher“ bist

Hört man das nicht oft: Ich genieße meine Zigarette nach dem Essen oder vielleicht weniger oft: Ich genieße meine Zigarette nach dem Sex. Wie kann das ein Genuss sein? Nach einem leckeren Essen wo alle Geschmacksknospen angesprochen werden und sich der Koch die beste Mühe gegeben hat. Wie kann da eine Zigarette gut schmecken? Nun, Raucher haben ja an sich schlechte Geschmacksempfindungen – aber trotzdem ist doch der Nachgeschmack eines leckeren Steaks oder einer gut gewürzten Sauce hervorragend. Das mache ich mir doch nicht mit einer Zigarette kaputt.

Jetzt haben französische Mediziner entdeckt, dass das Genussrauchen eine reine Einbildung ist. Es ist schlicht und einfach der Drang nach der nächsten Zigarette. Nicht umsonst rennen die Raucher aus dem Restaurant um im Winter frierend in der Kälte ihre „Genusszigarette“ zu rauchen. Da hilft auch nicht, sich mit der tollen Marke, die wenig Nikotin enthält zu beruhigen oder auf die schönen ästhetischen länglichen Zigaretten umzusteigen. Fakt ist, Rauchen bleibt Rauchen!

Selbst in der Bewusstlosigkeit setzt das Nervengift Nikotin seine Reize und gibt zu verstehen, dass Nachschub gefordert wird. Das zeigt sich bei Patienten die Raucher sind, auf der Intensivstation. Sie sind viel unruhiger und ziehen sich vermehrt Katheder oder Zugänge raus. Sie benötigen dreimal so viel Beruhigungsmittel wie Nichtraucher. Das sind schlicht und einfach Entzugserscheinungen. Selbst Alkoholiker im Entzug können leichter ruhiggestellt werden.

Das mag nun etwas hart klingen – aber leider ist die Wahrheit nicht immer schön. Als Heilpraktikerin, die sich zur Aufgabe gestellt hat, Patienten bei dem Rauchentzug zu helfen, muss ich auch „Tacheles“ reden können. Und wenn dieser Artikel nur einen Raucher zum Nachdenken anregt, bin ich zufrieden.

In diesem Sinne – lassen Sie sich unterstützen – deutschlandweit haben wir eine Fülle an kompetenten Therapeuten. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner.

Bleiben Sie gesund!

Bildmaterial: Timo Klostermeier – pixelio.de

 

Im Urlaub entspannt mit dem Rauchen aufhören

Wann ist eigentlich die beste Zeit mit dem Rauchen aufzuhören?

Keine Frage – die beste Zeit ist immer JETZT. Am besten GESTERN.

Aber auch ich weiß, dass es nicht so einfach ist, dieses Vorhaben umzusetzen. Das ist mit anderen Dingen ähnlich wie zum Beispiel das große Thema Abnehmen oder auch Sport treiben. Es gibt so gewisse Stichtage wie der 1. Januar. Leider sind diese Vorhaben oft zum Scheitern verurteilt, weil man im nächsten Jahr genau wieder vor dem selbigen steht.

Warum nicht jetzt mit dem Rauchen aufhören? Der Sommer ist eine gute Zeit. Im Urlaub ist man entspannter, hat weniger Stress. Der Alltag plagt uns nicht. Wir können uns ablenken mit schönen Sachen. Wandern, Schwimmen, Radfahren. Einfach in der Sonne am Strand liegen. Ein gutes Buch lesen. Nichts und niemand stört uns. Der nervige Chef ist eventuell sogar tausende von Kilometern entfernt. Die Kinder vielleicht im Ferienlager.

Also – worauf warten? Wenn der Wunsch besteht, das leidige Laster endlich loszuwerden. Wenn nicht jetzt – wann dann?

Informieren Sie sich über unsere Fumarexin-Therapie. Wir haben deutschlandweit viele kompetente Partner, die Sie beraten und behandeln. Schauen Sie doch einfach mal in unserer Therapeutenliste vorbei – sicher gibt es einen Partner in Ihrer Nähe. Hier geht es zur Therapeutenliste

Ich wünsche Ihnen einen entspannten und rauchfreien Sommer.

Ihre
Heike Schmidt

Fumarexin wünscht frohe Weihnachten!

Weihnachten steht vor der Tür – 

Wir haben unsere Einkäufe erledigt, die Ferien haben angefangen, vielleicht auch der Urlaub. Es ist die Zeit gekommen, sich zu besinnen, mit der Familie Zeit zu verbringen, gemeinsam zu essen, sich zu beschenken, Freunde treffen, gemeinsam das Jahr Revue passieren lassen. Endlich kommt man zur Ruhe.

Auch für Fumarexin geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Wir konnten viele neue Therapeuten dazugewinnen, die unser Netzwerk ausweiten und unseren Patienten die Möglichkeit bieten, in ihrer Nähe die Therapie durchführen zu können. Ganz besonders freut uns, dass wir dieses Jahr begonnen haben, den Vertrieb in der Türkei aufzubauen. Das wird für das nächste Jahr sicher noch spannend werden. Auch konnten wir unser Angebot mit DelgaMed – der Stoffwechseltherapie – erweitern. Nun können wir noch besser unsere Patienten unterstützen und betreuen.

Für das neue Jahr stehen schon Projekte an – wir werden nicht stillstehen. Seien Sie gespannt!

Wir wünschen unseren Patienten und Kunden von ganzen Herzen ein frohes Weihnachtsfest mit der Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vor allen Dingen Gesundheit und viel Freude.

Ihre
Heike Schmidt

Bist Du gut im Verdrängen?

Ich denke, Verdrängen können wir alle gut. Manchmal ist es sogar von Vorteil, denn sonst würden wir uns nur noch Sorgen machen – um alles. Das kann dann das ganze Leben beeinträchtigen.

Doch manches Verdrängen ist nicht so gut. Da gibt es die, die Ihre Rechnungen oder Strafzettel ungeöffnet in die Schublade legen mit der Meinung, was ich nicht weiß, mach mich nicht heiß. Oder die unangenehmen Erinnerungen aus der Schulzeit, wenn es schlechte Noten gab – lieber erst gar nicht zu Hause zeigen. Doch leider gibt es Dinge, die holen Dich ein – egal wie sehr Du versuchst, es zu ignorieren.

Jahrelange Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit dem Rauchen sollte eigentlich das Bewusstsein der Raucher sensibilisiert haben, denkt man. Was wurde nicht alles gemacht: Weltnichtrauchertag, Aufklärung in der Schule, üble Bildchen auf die Zigarettenpackung und und und. Doch im Verdrängen ist gerade der Raucher ein Einser-Schüler. Selbst die schlimmsten Bilder auf den Packungen nützen nichts, man stumpft ab. Der Nachbar hat Lungenkrebs, der Onkel hat Kehlkopfkrebs… egal, das trifft schon nicht mich. Ich rauche ja gar nicht so viel.

Studie zeigt beeindruckendes Ergebnis

Eine Studie aus Frankreich an der 1.600 Franzosen beteiligt waren im Alter zwischen 40 – 75 Jahren zeigt ganz deutlich, wie gut wir im Verdängen sind. An der Studie nahmen Raucher, Nichtraucher und ehemalige Raucher teil. Das Ergebnis war beeindruckend und bedrohlich. Ein relativ geringer Zigarettenkonsum wird von vielen als „sicher“ erachtet und nicht gesundheitsschädlich. Nur wenige sagten, dass es keine „sichere“ Zigarette gibt. Nur die Hälfte der Raucher meinen, dass sie ein höheres Risiko haben, an Krebs zu erkranken.

Das Lungenkrebsrisiko ist stark davon abhängig wie lange man raucht – aber auch wieviel. Und schon der Konsum von einer Zigarette täglich kann zu Gefäßerkrankungen führen.

Wenn Du mit dem Rauchen aufhören möchtest, suche Dir Hilfe! Mit einem Therapeuten an Deiner Seite ist es um ein Vielfaches leichter. Hier findest Du sicher einen Therapeuten auch in Deiner Nähe. Hier geht’s zu den Fumarexin-Therapeuten

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Was schieben wir nicht alles vor uns her….

... Kleiderschrank ausmisten
… unangenehme Telefonate
… Zahnarzttermin vereinbaren
… Anmeldung zum Fitnessstudio
… Steuererklärung abgeben
… und und und – die Liste ist lang

Haben Sie schon einen Termin?

Natürlich verschieben wir auch immer wieder den Termin, um mit dem Rauchen aufzuhören. Aber warum eigentlich? Ist es denn nicht so, dass es uns besser geht, wenn wir eine unangenehme Arbeit erledigt haben? Jeder kennt dieses befreiende Gefühl – ich natürlich auch.

Alles, was wir nach hinten verschieben belastet uns, belastet unser Unterbewusstsein und wir sind nicht frei im Denken und Handeln. Es gibt immer Gründe, den Termin zu verschieben. Sei es, dass wir auf ein Event eingeladen sind, oder wir haben eine stressige Prüfung vor uns, wo wir „unbedingt rauchen müssen“. Aber ist einmal der Entschluss gefasst, sollte man so schnell als möglich die Durchführung planen und dann auch umsetzen.

Gerade mit Fumarexin fällt es leicht, das Vorhaben umzusetzen, da die Entzugserscheinungen fast komplett oder sogar gar nicht auftreten. Wir haben deutschlandweit eine Menge an Partnern, so dass mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe ein Therapeut zu finden ist. Schauen Sie doch einmal in unsere Therapeutenliste: Therapeut in Ihrer Nähe – falls Ihr Ort nicht dabei ist, schreiben Sie mich an info@fumarexin.de

Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird und wir uns zum Rauchen ins Freie begeben müssen, ist ein guter Zeitpunkt zum Aufhören. Nicht zuletzt sparen Sie bis Weihnachten so viel ein, dass Sie alle Geschenke von Ihrem Ersparten „Rauchgeld“ kaufen können.

Es gibt so viele gute Gründe, jetzt durchzustarten – seien Sie dabei!

Rückfällig geworden? Was nun?

Niemand ist perfekt – Rückfälle gibt es täglich im Leben. Das betrifft nicht nur das Rauchen. Denken Sie an denjenigen, der gerade Abnehmen möchte und doch wieder eine Pizza bestellt hat. Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“ – lieb gewonnene Gewohnheiten lassen wir nur ungern los und ändern sie. Es gibt aber einen schönen Motivationsspruch:

Hinfallen, Aufstehen, Krone richten und weitergehen

Nicht der Rückfall ist das Problem, sondern wenn man nicht weiterkämpft. Es gilt zuerst einmal zu analysieren, warum sind Sie rückfällig geworden?

Auslöser für einen Rückfall

  • Schicksalsschlag: es gab ein schlimmes Ereignis in Ihrem Leben z. B. Tod des Haustieres, ernsthafte Erkrankung Ihres Kindes, Arbeitsplatzverlust u.v.m.
  • Neugier: Sie wollten mal ausprobieren, ob die Zigarette noch schmeckt – leider ist das Suchtzentrum so programmiert, dass der Rückfall unvermeidbar ist.
  • Streit: ein Ehestreit, oder mit Kollegen, Familienangehörigen
  • Stress: erhöhtes Stressaufkommen kann durchaus auch ein Auslöser sein, wieder zur alten Gewohnheit zurückzukehren

Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Das Leben bringt Rückschläge mit sich. Motivieren Sie sich zu einem erneuten Versuch. Denn Sie können nur gewinnen. Ihr Kopf weiss genau, wie ungesund Rauchen ist und Sie wollen es auch nicht mehr. Wenn Sie es alleine nicht schaffen oder das Hilfsmittel, das Sie ausprobiert haben, ist vielleicht nicht das richtige für Sie, suchen Sie sich Hilfe bei einem Therapeuten oder einem speziellen Nichtraucherkurs. Wir haben geschulte Therapeuten, denen Sie sich anvertrauen können – deutschlandweit. Hier gehts zu der Therapeutenliste

Wie vermeiden Sie einen Rückfall?

Es gibt einige Strategien, die es Ihnen erleichtern, nicht rückfällig zu werden. Das Wichtigste ist, dass Sie sich um sich selbst kümmern. Zeigen Sie sich selbst Wertschätzung.

  • Aussortieren: Lassen Sie alles in Ihrem Haushalt verschwinden, das Sie an das Rauchen erinnert: Aschenbecher, Feuerzeuge etc.
  • Motivation: schaffen Sie sich ein Sparschwein an, und legen Sie wirklich das Geld hinein, das Sie sonst verraucht hätten – das gibt Ihnen ein gutes Gefühl und volle Motivation. Machen Sie Pläne, was Sie mit dem Ersparten machen möchten z. B. eine Reise, Anzahlung für Auto, Weiterbildung etc.
  • Belohnung: gehen Sie zur Massage, kaufen Sie sich was Schönes zum Anziehen, gönnen Sie sich eine Zahnreinigung – die Ideen sind vielfältig
  • Alternativen finden: gönnen Sie sich die Kaffeepause trotzdem – Sie haben es sich verdient! Rufen Sie in einer schwachen Situation Ihren Partner oder einen lieben Menschen an, der motiviert Sie.
  • Sport treiben: Sport gilt als Stresskiller – die Bewegung tut gut und Sie fühlen sich fit danach.
  • Tagebuch: schreiben Sie auf – das muss nicht täglich sein – welche Veränderungen Sie erleben. Ihr Geruchssinn und Geschmackssinn hat sich verbessert, Sie konnten länger joggen als sonst, Sie bekommen besser Luft beim Treppensteigen etc. Das Aufgeschriebene verinnerlicht Ihr Gehirn als positives Erlebnis.

 
Hier gibt es mehr Informationen

Mehr als 15 Billionen Zigaretten täglich – weltweit

Der Siegeszug der Zigarette ist unaufhaltsam. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie für den Konsumenten bereit gestellt. Die New York Times berichtet 1925:

Die Zigarette ist das Symbol des Industriezeitalters

In den letzten Jahren hat er es aber schwerer der Glimmstängel: Nichtraucherschutz wurde eingeführt – viele Jugendliche empfinden es nicht mehr als cool zu rauchen… Trotzdem, sie ist immer noch allgegenwärtig. Deshalb ist es unerlässlich, weiterhin Aufklärungskampagnen zu starten. Gerade in den Entwicklungsländern ist das Rauchen im Kommen und sie versuchen Anschluss an die großen Rauchnationen zu bekommen.

Top 5-Länder des Zigarettenkonsums

  • China – 1.643 Billionen
  • USA – 451 Billionen
  • Japan – 328 Billionen
  • Russland – 258 Billionen
  • Indonesien – 215 Billionen

Quelle: Rauchstoppzentrum – Schweiz

Eine von drei gerauchten Zigaretten wird in China geraucht. Dass Japan so hoch mit dabei ist, ist fast unglaublich. Wir Europäer sehen die Japaner eher als gesundheitsbewusstes Volk, das auf traditionelle Heilweisen und gesunde Ernährung großen Wert legt.

In Europa ist der Pro-Kopf-Verbrauch in Spanien, Schweiz, Griechenland und in Ungarn am höchsten. Dicht gefolgt ist aber nahezu der ganze Rest von Europa – einschließlich Deutschland. Am wenigsten wird in Norwegen, Schweden und Finnland konsumiert. Das kann aber durchaus an den extrem hohen Zigarettenpreisen liegen.

Weniger geraucht wird nur in Mittel- und Südamerika – und am wenigsten in Afrika. Wobei ich eingangs schon erwähnt habe, dass diese Staaten am Aufholen sind.

Wurden in 1950 noch 1.686 Billionen Zigaretten weltweit jährlich verbraucht, sind es im Jahr 2000 schon 5.500 Billionen. Eine unfassbar hohe Zahl.

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Rauchverbot im Auto?

Das Rauchen im Auto ist von der Schadstoffkonzentration höher als in anderen Räumen, ja höher noch als in Bars. Die Werte steigen um das 23fache an. Gerade wenn Kinder mitfahren, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass im Auto nicht geraucht wird. Doch anscheinen muss auch hier der Staat regelnd eingreifen, da mancherorts die Einsicht nicht vorhanden ist und die Sucht den Verstand besiegt. Ich selbst kann mich noch gut an den Zigarettenrauch im Auto erinnern, als ich Kind war. Regelmäßig wurde mir übel davon. Das waren allerdings die siebziger Jahre und seither wurde doch Gott sei Dank umgedacht.

Die Diskussion um ein Rauchverbot im Auto schwelt schon seit Jahren. Doch gerade im Moment ist es wieder aktueller denn je, denn Italien plant die Einführung des Rauchverbotes im Auto.

Weitere Gefahren des Rauchens im Auto sind die Suche nach Zigaretten, das Anzünden derselben oder das Aufheben, sollte sie heruntergefallen sein. 15 {5e9839327e46cc4e34b0b4c2c89e61751dabaf7f6cb9081a8f06e2f89de58ac8} der Autounfälle wegen Unachtsamkeit sollen auf das Rauchen zurückzuführen sein, stellt der Verbraucherverband Codacons fest. Nun könnte man meinen, dass wir doch alle Erwachsen sind und man nicht für alles Regeln und Verbote aufstellen muss, doch anscheinend passieren immer noch genügend Unfälle aufgrund oben genannter Tatsachen oder eben die Unverantwortlichkeit unserer Kinder gegenüber. Das Gleiche gilt übrigens auch für Schwangere, die im Auto mitfahren – auch hier sollte Rücksicht genommen werden.

Schizophrenie

Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die mit Bewusstseinsspaltung, Denkstörungen und Halluzinationen einhergeht.

Eine britische Studie untersucht nun den Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der heimtückischen Krankheit Schizophrenie. In England sollen 42 {5e9839327e46cc4e34b0b4c2c89e61751dabaf7f6cb9081a8f06e2f89de58ac8} der an Schizophrenie Erkrankten rauchen und in den Vereinigten Staaten sogar 80 {5e9839327e46cc4e34b0b4c2c89e61751dabaf7f6cb9081a8f06e2f89de58ac8}.

Es stellte sich die Frage, was war zuerst da? Die Krankheit oder das Rauchen. Nach Ermittlungen der Studie zeigte sich, dass in den meisten Fällen vorher schon geraucht wurde.

Dopamin

Nikotin setzt verstärkt den Botenstoff Dopamin frei. Das ist ein Neurotransmitter und im Volksmund bekannt als Glückshormon. Ein Überschuss an Dopamin gilt oft als Erklärung für eine Psychose. In der Behandlung von Schizophrenie-Erkrankten werden häufig Dopamin-hemmende Medikamente eingesetzt. Das Rauchen ist hier dann kontraproduktiv.

Wer erfolgreich mit dem Rauchen aufhören möchte, kann sich vertrauensvoll an unsere Partner wenden, die gerne weiter helfen.

Gewichtschaos nach dem Rauchstopp?

Viele scheuen sich, mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie Angst haben, dass sie an Gewicht zunehmen. Ein Horrorgedanke, nach dem Rauchstopp mit 10 kg mehr auf den Hüften und auch noch mit schlechter Laune durchs Leben zu gehen. Dabei muss das gar nicht so sein. Ca. 50 {5e9839327e46cc4e34b0b4c2c89e61751dabaf7f6cb9081a8f06e2f89de58ac8} der Ex-Raucher nehmen kein Gramm an Gewicht zu – einige nehmen sogar ab. Als kleine Hilfe kann man sich vornehmen, nach dem Rauchstopp auch ein Ernährungs- und Bewegungskonzept zu beginnen.

Stoffwechsel

Nikotin kurbelt den Stoffwechsel an und Raucher verbrauchen ca. 200 Kalorien mehr als Nichtraucher. Dieser erhöhte Kalorienverbrauch fällt nach dem Rauchstopp weg. Unter Umständen kann man zwei bis drei Kilo zunehmen, die aber wieder verschwinden, sobald sich der Körper auf den neuen Stoffwechsel eingestellt hat.

Es wird auch der Verdauungstrakt mit dem Nikotin angeregt. Deshalb haben einige Raucher nach dem Aufhören, Probleme mit dem regelmäßigen Toilettengang. Aber auch dies ist nur vorübergehend und spielt sich wieder ein. Zwischenzeitlich kann man mit vollwertiger Ernährung diese Phase übergehen.

Als weiterer Punkt hat Nikotin Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. So kann es durchaus sein, dass der Raucher zum Frühstück nur Kaffee und Zigarette benötigt und mehrere Stunden ohne Hungergefühl auf das Essen verzichten kann. Nach dem Aufhören können Heißhungerattacken auftreten. Diese sind aber in der Regel nicht echt, sondern ein Entzugssymptom. Hier gilt es, auf seinen Körper zu hören und zu hinterfragen, ob es Hunger ist oder Appetit. Meistens kann man durch ein Glas Wasser oder eine kurze Ablenkung dieses Phänomen überstehen – nach ca. zehn Minuten ist es wieder verschwunden.

Aktiv durch Nikotin?

Raucher stehen ständig unter Strom. Der Anstieg von Adrenalin – unserem Fluchthormon – macht den Raucher aktiv und ständig auf „Hab-Acht-Stellung“. Dopamin wird besser übertragen, was den Raucher positiv stimmt und das Wohlbefinden steigert. Serotonin sorgt für gute Laune und ist ein Appetitzügler. Alles in allem also positive Auswirkungen des Nikotins.

Was wir aber nicht vergessen dürfen ist, dass die negativen Auswirkungen weitaus größer sind als die positiven. Nikotin macht hochgradig süchtig und krank. Dies macht sich in einer Vielzahl von Erkrankungen bemerkbar – nicht nur durch Lungenerkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfall. Nein, oft sind es Erkrankungen, die wir nicht sofort mit dem Rauchen in Verbindung bringen. Zigarettenkonsum macht den ganzen Körper krank, wie zum Beispiel Fruchtbarkeitsprobleme, es werden Augen, Ohren, Zähne, Haut, Mundschleimhaut, Magen und so weiter angegriffen. Die Liste ist unendlich.

Essen schmeckt wieder

Ein weiterer Punkt der Gewichtszunahme könnte sein, dass dem Ex-Raucher das Essen wieder schmeckt. Nach ca. sieben Tagen erholen sich die Geschmacks- und Geruchsnerven. Man kann wieder besser zwischen salzig und süß unterscheiden – der Geruch wird besser wahrgenommen. Dies kann dazu führen, dass mehr gegessen wird. Aber auch hier gilt es, nach einigen Wochen pendelt sich das Essverhalten wieder ein. Sollte weiterhin vermehrt gegessen werden, könnte das andere Gründe haben und nicht der Rauchstopp ist schuld. Hier hilft oft eine Gesprächstherapie und Ursachenanalyse.

Fazit: Es gibt mehr gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören als es weiterhin zu tun. Raucher, die mit Fumarexin aufgehört haben, berichten zudem, dass sie weniger unter Gewichtszunahmen leiden. Das mag wohl auch daran liegen, dass es durch den Wegfall der Entzugserscheinungen nicht zu einer Suchtverlagerung kommt – wie zum Beispiel essen statt zu rauchen.