Rauchen in Deutschland

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die Verringerung des Tabakkonsums und ein möglichst umfassender Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens sind daher vordringliche gesundheitspolitische Ziele, die von der Bundesregierung mit aufeinander abgestimmten präventiven, gesetzlichen und strukturellen Maßnahmen verfolgt werden. Hierzu gehören Preiserhöhungen sowie Abgabeverbote von Zigaretten an Kinder und Jugendliche, Präventionskampagnen, Werbeeinschränkungen, Vorgaben zur Verpackungsgestaltung und der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz. Aufgrund der föderalen Struktur unseres Landes liegt die Zuständigkeit für Maßnahmen zum Gesundheitsschutz sowohl beim Bund und als auch bei den Ländern.

Etwa seit den 1980er Jahren sind die Anteile der Raucher in der erwachsenen Bevölkerung leicht rückläufig. In Deutschland rauchen insgesamt 23,8 Prozent Frauen und Männer ab 18 Jahren. Männer rauchen mit 27 Prozent häufiger als Frauen, die zu 20,8 Prozent rauchen.  Bei den Jugendlichen ist ein deutlicher Rückgang in der Raucherquote zu beobachten. Hier hat sich seit fünfzehn Jahren der Anteil der rauchenden 12- bis 17-Jährigen erheblich reduziert. Er ist von 27,5 Prozent im Jahr 2001 auf 6,6 Prozent im Jahr 2018 gesunken. Auch bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren geht das Rauchen zurück. 2001 rauchten 44,5 Prozent. Im Jahr 2018 taten dies noch 24,8 Prozent.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de

Erhöhter Vitaminbedarf durch Rauchen

Aufgrund der vielen Inhaltsstoffe einer Zigarette und vor allem auch der giftigen Stoffe, werden dem Körper wichtige Vitamine entzogen.

Man spricht hier vor allem von den Antioxidantien, die uns helfen, Giftstoffe zu verarbeiten, elimineren und auszuscheiden. Nach jahrelangem Rauchen ist der Körper unbedingt auf die Zufuhr von Antioxidantien angewiesen.

Welche Vitamine zählen hierzu?
Vitamin A, C und E. Es sind wichtige Radikalfänger und schützen uns. Sie können freie Radikale binden und unschädlich machen. Es ist wichtig, Gemüse und Obst zu essen, das einen hohen Anteil an Antioxidantien hat.

Wo sind diese Vitamine enthalten?
Vitamin C: Zitrusfrüchte, Grünkohl, Paprika, Sauerkraut
Vitamin E: Pflanzenöle
Vitamin A: orange-rötliches Obst und Gemüse z. B. Karotten, Paprika, Aprikosen

Am besten wäre es, mit dem Rauchen aufzuhören. Ist dieser Entschluß gefasst, dann kann der Fumarexin-Therapeut bei der Umsetzung helfen. Natürlich ist er auch Ansprechpartner wenn es um den Aufbau der Vitalstoffe im Körper geht und kann mit gutem Rat zur Seite stehen.

Wenn Dein Haustier passiv raucht

Dass Rauchen schädlich ist, darüber brauchen wir gar nicht zu reden. Es wird auch viel darüber diskutiert, was das Passivrauchen für unsere Kinder bedeutet und wie wir sie schützen können.

Doch oft vergessen werden unsere Haustiere. Der Hund, unser treuer Begleiter ist genauso dem Zigarettenrauch im Haus ausgesetzt. Er atmet die giftigen Stoffe ein. Auch unsere Katzen und Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen sind betroffen.

Ganz besonders schlimm trifft es die Haustiere, die gar nicht aus dem Haus kommen. Zumindest Hunde können ihr Fell quasi „auslüften“. Aber bei den Vögeln setzen sich die Giftstoffe im Gefieder fest, was sie dann durch das Putzen aufnehmen. Auch die Katzen lecken ihr Fell ab und nehmen somit noch die Giftstoffe außer durch die Luft durch die Reinigung des Fells auf.

Laut WHO lassen sich jährlich ca. 600.000 Fälle auf das Passivrauchen zurückführen.

Haustiere haben eine höhere Atemfrequenz als Menschen und atmen somit mehr Passivrauch ein. Das Krebsrisiko ist erhöht. Das im Rauch enthaltene „Acrolein“ unterdrückt das Immunsystem und lässt Tumore schneller wachsen. Aber auch andere Erkrankungen wie zum Beispiel Fruchtbarkeitsstörungen, Augen-, Haut- und Herzprobleme können verstärkt auftreten.

Um seine Lieblinge zu schützen, ist es ratsam, zum Rauchen ins Freie zu gehen oder noch besser, das Rauchen aufzugeben.

Informationen und Beratung können Ihnen die Fumarexin-Therapeuten geben.

Rauchen – höheres Allergierisiko!

Die Entwicklung von Allergien wie Heuschnupfen und Asthma wird oft auch im Zusammenhang mit Rauchen gebracht. Schon im Mutterleib wird das Immunsystem des Ungeborenen beeinflusst, falls die Mutter raucht.

Gerade jetzte im Frühjahr sind die Allergien wieder im Vormarsch und es ist eine gute Zeit, den Entschluß zum Nichtrauchen zu fassen.

Menschen, die unter einer Allergie leiden, haben ein empfindliches Immunsystem. Dieses reagiert nicht nur auf das Eindringen von Viren und Bakterien, sondern auch auf Kontaktstoffe wie z. B. Pollen, Hausstaub und Tierhaare, die bei einem gesunden Immunsystem keine Auswirkung auf unser Befinden haben.

Bei der Entwicklung einer Allergie spielen Umweltfaktoren eine große Rolle. So auch die Giftstoffe, die in Zigaretten und deren Rauch enthalten sind. Raucher haben ein erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken.

Die Inhaltsstoffe der Zigarette – vor allem das Nikotin – führen zu einer ständigen Reizung der Atemwege. Außerdem kann es zu vermehrten Schleimbildung im Nasen- Rachenraum führen. Gerade in der Allergiezeit im Frühling ist dies für Allergiker besonders anstrengend.

Auch das Passivrauchen kann vermehrt zu Reizungen und Allergien führen. Dies trifft besonders oft Kinder und Jugendliche.

Es ist immer ein guter Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Ihr Fumarexin-Team.

Unser Immunsystem – jetzt stärken

Wahrscheinlich sind wir es gerade alle leid, uns mit Corona zu beschäftigen. Wo man hinhört geht es nur um dieses Thema. Leider wird uns die Pandemie noch einige Zeit begleiten.

Wichtig ist, dass wir uns an die Hygienerichtlinien halten, die uns mittlerweile zur Genüge bekannt sind. Was wir zusätzlich tun können und ganz einfach ist, zeigt uns diese Aufstellung:

  1. Ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  2. Sonnenlicht und Vitamin D
  3. Ausreichend Bewegung
  4. Nicht überanstrengen
  5. Stress reduzieren
  6. Genügend trinken
  7. Auf genügend Schlaf achten
  8. Nicht rauchen

Am besten man schreibt sich diese Tipps auf und klebt sie an Stellen, an denen man oft am Tag vorbeikommt, zum Beispiel an den Kühlschrank oder den Badezimmerspiegel. So wird man erinnert und kann die Tipps besser umsetzen.

Im Winter ist die Versorgung mit Vitamin D oft nicht gegeben durch die geringere Sonneneinstrahlung. Hier kann man sich mit einem Vitamin-D-Präparat aushelfen. Fragen Sie hierzu am besten Ihren Therapeuten.

Die Bewegung ist immens wichtig. Und das heißt nicht, dass man stundenlang Sport machen muss. Es reicht ein ausgedehnter Spaziergang auch aus.

Oft trinken wir zu wenig. Als kleine Hilfestellung kann man sich morgens schon die Trinkmenge hinstellen, die dann am Abend aufgebraucht sein sollte.

Im Schlaf regeneriert sich unser Körper. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf und somit Ihrem Körper eine unbewusste Wellnessbehandlung.

Rauchen schadet nachweislich dem Immunsystem. Es ist immer eine gute Zeit, damit aufzuhören. Wenden Sie sich hier an einen der zahlreichen Fumarexin-Therapeuten. Sie können den Therapeuten in Ihrer Nähe hier finden: http://www.fumarexin.de/fumarexin-partner-2/

Rauchen macht schwach

Wie ist das zu verstehen? Im Zigarettenrauch ist Kohlenmonoxid enthalten. Unsere roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport zuständig. Sie binden das giftige Kohlenmonoxid aber lieber als Sauerstoff. Die Folge daraus ist, dass das Gewebe und natürlich auch die Muskulatur schlecht mit Sauerstoff versorgt wird.

Dies führt zur Verminderung der Leistungsfähigkeit. Ein effektives Muskeltraining ist kaum möglich.

Dieser generelle Sauerstoffmangel zeigt sich auch in schneller Atemlosigkeit und Herzklopfen.

Weitere Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Beeinträchtigung des Sehvermögens sein.

Kohlenmonoxid schädigt auch die Innenhaut unserer Blutgefäße und fördert dadurch die Arterienverkalkung.

Ein Sauerstoffmangel bei der werdenden Mutter führt in der Schwangerschaft oft zu Frühgeburten, Entwicklungsstörungen und Untergewicht beim Ungeborenen.

Rauchen = schlechte Zähne?

Der Tabakrauch enthält giftige Substanzen, die auch die Mundschleimhaut schädigen können. Sie ist unterversorgt und Auslöser für verschiedene Mund- und Rachenerkrankungen. Rauchen ist der wichtigste Faktor für Mundhöhlenkrebs. Auch das Pfeifenrauchen ist bekannt für Lippenkrebs. Dieser entsteht an der Stelle, an der häufig die Pfeife „eingeklemmt“ wird. Es kann zu Veränderungen in der Mundhöhle kommen und Paradontitis = entzündliche Veränderungen von Zahnfleisch und Zahnbett.

Außerdem kommt es zu Verzögerungen im Heilungsprozeß nach operativen Eingriffen im Mundbereich oder Zahnbehandlungen. Zahnimplantate heilen schlecht und können müssen gar wieder entfernt werden.

Durch das Nikotin werden die Zähne verfärbt und auch der Atem riecht schlecht.

Augen auf – vernebelte Sicht

Rauchen ist schlecht für das Auge. Aber wussten Sie auch, dass speziell der Zigarettenrauch schlecht für das Auge ist? Unsere Augen sind sehr empfindlich, besonders die kleinen Blutgefäße. Im Zigarettenrauch befinden sich Substanzen, die eine Art „chemische Entzündung“ in der Bindehaut verursachen können. Das Auge hat ähnliche Symptome wie bei einer Bindehautentzündung: es ist blutunterlaufen und juckt. Wenn man dann aufgrund des Juckens die Augen reibt, verschlechtert sich der Zustand noch weiter.

Aber die Augenreizung ist nichts im Vergleich zu den anderen Schäden am Auge. Der Rauch kann auch die Netzhaut im Auge schädigen. Dadurch kann ein schleichender Verlust des Augenlichts kommen. Diese Makula-Degeneration ist in den Industrieländern die Hauptursache für eine Sehbehinderung und Blindheit bei der älteren Generation. Diese Erkrankung führt dazu, dass die Zellen der Netzhaut zugrunde gehen. Dies macht sich bemerkbar duch das schlechtere Vermögen zu lesen und Gesichter zu erkennen. Raucher erkranken häufiger an einer Makula-Degeneration als Nichtraucher.

Rauchfrei macht schön

Ihre Haut wird es Ihnen danken

Rauchen beeinträchtigt fast alle Bereiche des Körpers. Es ist und bleibt eben auch ein Gift. Auch unsere Haut leidet unter dem Rauchen. Die Hautfarbe von Rauchern ist typischerweise grau und blass. Raucher haben auch mehr Falten als Nichtraucher.

Warum zeigen sich diese Hautveränderungen?

Rauchen bewirkt, dass sich die winzigen Blutgefäße zusammenziehen und die Gefäße verengen. Dadurch entsteht eine schlechtere Durchblutung. Das zeigt sich auch oft daran, dass Raucher kalte Hände und Füße haben.
Allein eine Zigarette ist ausreichend, um den Blutfluss in der Haut ca. 60 Minuten zu vermindern.

Durch das Rauchen wird auch das Eiweiß „Kollagen“ schneller ab- und langsamer aufgebaut. Dieses Eiweiß ist für die Elastizität unserer Haut verantwortlich. Die Haut ist schlaffer und faltiger.

Kommt nun noch regelmäßiges Sonnenbaden oder Solarium hinzu, kann sich auch das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Kränkliche Raucher

Langjähriges Rauchen schadet dem Immunsystem. Der Körper ist damit beschäftigt, die Schadstoffe, die durch den Zigarettenkonsum aufgenommen wurden, zu eliminieren. Wenn diese Situation über einen längeren Zeitraum besteht, leidet unter anderem das Immunsystem darunter.

Im Blut von Rauchern wurde festgestellt, dass weniger Immunglobuline zirkulieren als bei Nichtrauchern. Diese Eiweiße sind wichtig für die Abwehr von fremden Substanzen im Körper.

Es führt zu einem geschwächten Immunsystem und die Möglichkeit, eine schwere Erkrankung wie zum Beispiel eine Lungenentzündung zu bekommen, steigt. Typisch sind auch Wundheilungsstörungen und verstärkte Narbenbildung, da das Kollagen, das für die Neubildung von Haut zuständig ist, nicht ausreichend gebildet werden kann.

Gerade mit der aktuellen Situation rund um Covid 19 ist es wichtig, ein gut funktionierendes Immunsystem zu haben. Viren und Bakterien können besser bekämpft werden und eine eventuelle Erkrankung kann schneller überwunden werden beziehungsweise wird erst gar nicht so heftig eintreten.

Jeder Zeitpunkt ist ein guter, um mit dem Rauchen aufzuhören. Für eine Stärkung des Immunsystemes – berät Sie Ihr behandelnder Therapeut.