Eine Generation soll rauchfrei werden – Neuseeland

Falls es die Regierung schafft, soll ab Anfang 2022 eine ganze Generation nicht mehr rauchen dürfen. Alle Einwohner Neuseelands, die nach dem 01. Januar 2004 geboren wurden, sollen nicht mehr die Möglichkeit haben, Zigaretten kaufen und konsumieren zu dürfen. Außerdem soll der Nikotingehalt in den Tabakprodukten drastisch reduziert werden.

Alle Maßnahmen wie Jugendschutz, Werbeverbot, Aufklärung etc. haben nicht gegriffen. Nun möchte die Regierung hart durchgreifen. Im Jahr muss Neuseeland ca. 4.500 Tote durch das Rauchen beklagen.

Bereits 2011 wurden die Weichen für den „Smokefree2025-Plan“ gestellt. Allerdings hat sich seither noch nicht viel getan. In Lokalen und am Arbeitsplatz besteht schon seit 2004 Rauchverbot. Es rauchen ab immer noch ca. 530.000 Menschen täglich.

Wie sehen Sie dieses harte Durchgreifen der Regierung. Wird dadurch der Bürger entmündigt oder ist es eine notwendige Maßnahme?

Rauchen in der Schwangerschaft

Ja, ich weiß, dieses Thema wurde schon oft besprochen. Dennoch glaube ich, dass es immer wieder erwähnt werden muss. Gerade in den letzten Tagen habe ich eine werdende Mutter im 7. Monat rauchen gesehen. Das macht mich sehr nachdenklich. Eine junge Frau, in der Leben heranwächst. Warum hört sie nicht auf, frage ich mich. Müssen wir die junge Generation wachrütteln, hat sie nichts gelernt von der vorherigen Generation? Viele Fragen traten auf. Deshalb habe ich mich entschlossen, noch einmal einen Artikel über das Rauchen in der Schwangerschaft zu erstellen.

Zum einen schadet das Rauchen natürlich der Mutter und zum anderen dem Ungeborenen. Die Mutter hat ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt, erhöhten Blutdruck und Schwangerschaftskomplikationen wie:

  • Früh-, Fehl- oder Totgeburt
  • vorzeitiger Blasensprung
  • Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft
  • vorzeitiges Ablösen der Plazenta

Auch die Entwicklung des Embryos ist gefährdet. Das Ungeborene raucht mit. Kohlenmonoxid ist im Blutkreislauf der Mutter und verdrängt den Sauerstoff, der doch auch das Baby versorgen muss. Die Gefässe verengen sich und der Blutfluss in der Plazenta verschlechtert sich. Die Versorgung mit Nährstoffen für das Ungeborene wird schlechter und der kleine Herz des Baby muss schneller schlagen. Wachstums- und Entwicklungsstörungen sind die Folge.

Nach der Geburt stellt man oft fest, dass die Lungenfunktion des Neugeborenen eingeschränkt ist. Vermehrt treten Lippen- Kiefer- Gaumenspalten auf und die Gefahr des plötzlichen Kindstodes ist erhöht.

Später dann im Kleinkindalter sind diese Kinder gefährdeter an Asthma und Infektionskrankheiten zu erkranken. Außerdem tritt auch ADHS gehäuft auf.

Wann aufhören?

Am besten schon bei der Kinderwunschplanung und vor allem auch den Partner mit einplanen. Denn auch Passivrauchen ist schädlich. Außerdem fällt es leichter, zusammen aufzuhören. Es ist auch nicht zu spät, während der Schwangerschaft aufzuhören. Jede nicht gerauchte Zigarette zählt! Und keine Angst, das Ungeborene wird nicht an Entzugserscheinungen leiden, was früher häufig angenommen wurde.

Nach der Geburt bitte nicht wieder anfangen

Denn auch über die Muttermilch beim Stillen nimmt das Baby die schädlichen Stoffe auf.

Was ist positiv am Rauchen?

Viele Raucher versuchen auch das Positive am Rauchen zu sehen. Wer kann es ihnen verübeln? Oft werden Raucher ja mittlerweile auch ausgegrenzt und es ist immer einfacher, Ausreden zu finden, als mit dem Rauchen aufzuhören. Deshalb sind hier einige Gründe für das Rauchen. Aber Achtung, diese sind nicht allzu ernst gemeint.

  1. Berühmte Leute rauchen auch
    Als bestes Beispiel wird immer wieder Helmut Schmidt angebracht, der trotz Rauchen sehr alt geworden ist.
  2. Traumfigur ohne Diät
    Es wird angepriesen, dass man mit Rauchen abnehmen kann – nun, das stimmt leider nicht – aber es hört sich gut an.
  3. Eine gute Morgenverdauung
    Einige können ohne Zigarette morgens nicht auf die Toilette. Auch hierfür gibt es wahrlich gesündere Alternativen.
  4. Ein Raucher ist kommunikativ
    In den Raucherpausen trifft man sich und tauscht sich über den neusten Tratsch aus. Allerdings machen auch Nichtraucher ihre wohlverdiente Bildschirmpause.
  5. Filmbösewichte erkennen
    Wie um Himmels Willen sollen wir nur ohne Zigarette die Verbrecher in den Blockbustern erkennen? Vielleicht durch den bösen Blick und ein narbiges Gesicht?
  6. Cool sein
    Mit Kippe im Mundwinkel ist man einfach cool! Wirklich? Na ja. Das ist nun wirklich out.

Rauchen in Deutschland

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die Verringerung des Tabakkonsums und ein möglichst umfassender Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens sind daher vordringliche gesundheitspolitische Ziele, die von der Bundesregierung mit aufeinander abgestimmten präventiven, gesetzlichen und strukturellen Maßnahmen verfolgt werden. Hierzu gehören Preiserhöhungen sowie Abgabeverbote von Zigaretten an Kinder und Jugendliche, Präventionskampagnen, Werbeeinschränkungen, Vorgaben zur Verpackungsgestaltung und der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz. Aufgrund der föderalen Struktur unseres Landes liegt die Zuständigkeit für Maßnahmen zum Gesundheitsschutz sowohl beim Bund und als auch bei den Ländern.

Etwa seit den 1980er Jahren sind die Anteile der Raucher in der erwachsenen Bevölkerung leicht rückläufig. In Deutschland rauchen insgesamt 23,8 Prozent Frauen und Männer ab 18 Jahren. Männer rauchen mit 27 Prozent häufiger als Frauen, die zu 20,8 Prozent rauchen.  Bei den Jugendlichen ist ein deutlicher Rückgang in der Raucherquote zu beobachten. Hier hat sich seit fünfzehn Jahren der Anteil der rauchenden 12- bis 17-Jährigen erheblich reduziert. Er ist von 27,5 Prozent im Jahr 2001 auf 6,6 Prozent im Jahr 2018 gesunken. Auch bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren geht das Rauchen zurück. 2001 rauchten 44,5 Prozent. Im Jahr 2018 taten dies noch 24,8 Prozent.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de

Erhöhter Vitaminbedarf durch Rauchen

Aufgrund der vielen Inhaltsstoffe einer Zigarette und vor allem auch der giftigen Stoffe, werden dem Körper wichtige Vitamine entzogen.

Man spricht hier vor allem von den Antioxidantien, die uns helfen, Giftstoffe zu verarbeiten, elimineren und auszuscheiden. Nach jahrelangem Rauchen ist der Körper unbedingt auf die Zufuhr von Antioxidantien angewiesen.

Welche Vitamine zählen hierzu?
Vitamin A, C und E. Es sind wichtige Radikalfänger und schützen uns. Sie können freie Radikale binden und unschädlich machen. Es ist wichtig, Gemüse und Obst zu essen, das einen hohen Anteil an Antioxidantien hat.

Wo sind diese Vitamine enthalten?
Vitamin C: Zitrusfrüchte, Grünkohl, Paprika, Sauerkraut
Vitamin E: Pflanzenöle
Vitamin A: orange-rötliches Obst und Gemüse z. B. Karotten, Paprika, Aprikosen

Am besten wäre es, mit dem Rauchen aufzuhören. Ist dieser Entschluß gefasst, dann kann der Fumarexin-Therapeut bei der Umsetzung helfen. Natürlich ist er auch Ansprechpartner wenn es um den Aufbau der Vitalstoffe im Körper geht und kann mit gutem Rat zur Seite stehen.

Wenn Dein Haustier passiv raucht

Dass Rauchen schädlich ist, darüber brauchen wir gar nicht zu reden. Es wird auch viel darüber diskutiert, was das Passivrauchen für unsere Kinder bedeutet und wie wir sie schützen können.

Doch oft vergessen werden unsere Haustiere. Der Hund, unser treuer Begleiter ist genauso dem Zigarettenrauch im Haus ausgesetzt. Er atmet die giftigen Stoffe ein. Auch unsere Katzen und Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen sind betroffen.

Ganz besonders schlimm trifft es die Haustiere, die gar nicht aus dem Haus kommen. Zumindest Hunde können ihr Fell quasi „auslüften“. Aber bei den Vögeln setzen sich die Giftstoffe im Gefieder fest, was sie dann durch das Putzen aufnehmen. Auch die Katzen lecken ihr Fell ab und nehmen somit noch die Giftstoffe außer durch die Luft durch die Reinigung des Fells auf.

Laut WHO lassen sich jährlich ca. 600.000 Fälle auf das Passivrauchen zurückführen.

Haustiere haben eine höhere Atemfrequenz als Menschen und atmen somit mehr Passivrauch ein. Das Krebsrisiko ist erhöht. Das im Rauch enthaltene „Acrolein“ unterdrückt das Immunsystem und lässt Tumore schneller wachsen. Aber auch andere Erkrankungen wie zum Beispiel Fruchtbarkeitsstörungen, Augen-, Haut- und Herzprobleme können verstärkt auftreten.

Um seine Lieblinge zu schützen, ist es ratsam, zum Rauchen ins Freie zu gehen oder noch besser, das Rauchen aufzugeben.

Informationen und Beratung können Ihnen die Fumarexin-Therapeuten geben.

Rauchen – höheres Allergierisiko!

Die Entwicklung von Allergien wie Heuschnupfen und Asthma wird oft auch im Zusammenhang mit Rauchen gebracht. Schon im Mutterleib wird das Immunsystem des Ungeborenen beeinflusst, falls die Mutter raucht.

Gerade jetzte im Frühjahr sind die Allergien wieder im Vormarsch und es ist eine gute Zeit, den Entschluß zum Nichtrauchen zu fassen.

Menschen, die unter einer Allergie leiden, haben ein empfindliches Immunsystem. Dieses reagiert nicht nur auf das Eindringen von Viren und Bakterien, sondern auch auf Kontaktstoffe wie z. B. Pollen, Hausstaub und Tierhaare, die bei einem gesunden Immunsystem keine Auswirkung auf unser Befinden haben.

Bei der Entwicklung einer Allergie spielen Umweltfaktoren eine große Rolle. So auch die Giftstoffe, die in Zigaretten und deren Rauch enthalten sind. Raucher haben ein erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken.

Die Inhaltsstoffe der Zigarette – vor allem das Nikotin – führen zu einer ständigen Reizung der Atemwege. Außerdem kann es zu vermehrten Schleimbildung im Nasen- Rachenraum führen. Gerade in der Allergiezeit im Frühling ist dies für Allergiker besonders anstrengend.

Auch das Passivrauchen kann vermehrt zu Reizungen und Allergien führen. Dies trifft besonders oft Kinder und Jugendliche.

Es ist immer ein guter Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Ihr Fumarexin-Team.

Unser Immunsystem – jetzt stärken

Wahrscheinlich sind wir es gerade alle leid, uns mit Corona zu beschäftigen. Wo man hinhört geht es nur um dieses Thema. Leider wird uns die Pandemie noch einige Zeit begleiten.

Wichtig ist, dass wir uns an die Hygienerichtlinien halten, die uns mittlerweile zur Genüge bekannt sind. Was wir zusätzlich tun können und ganz einfach ist, zeigt uns diese Aufstellung:

  1. Ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  2. Sonnenlicht und Vitamin D
  3. Ausreichend Bewegung
  4. Nicht überanstrengen
  5. Stress reduzieren
  6. Genügend trinken
  7. Auf genügend Schlaf achten
  8. Nicht rauchen

Am besten man schreibt sich diese Tipps auf und klebt sie an Stellen, an denen man oft am Tag vorbeikommt, zum Beispiel an den Kühlschrank oder den Badezimmerspiegel. So wird man erinnert und kann die Tipps besser umsetzen.

Im Winter ist die Versorgung mit Vitamin D oft nicht gegeben durch die geringere Sonneneinstrahlung. Hier kann man sich mit einem Vitamin-D-Präparat aushelfen. Fragen Sie hierzu am besten Ihren Therapeuten.

Die Bewegung ist immens wichtig. Und das heißt nicht, dass man stundenlang Sport machen muss. Es reicht ein ausgedehnter Spaziergang auch aus.

Oft trinken wir zu wenig. Als kleine Hilfestellung kann man sich morgens schon die Trinkmenge hinstellen, die dann am Abend aufgebraucht sein sollte.

Im Schlaf regeneriert sich unser Körper. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf und somit Ihrem Körper eine unbewusste Wellnessbehandlung.

Rauchen schadet nachweislich dem Immunsystem. Es ist immer eine gute Zeit, damit aufzuhören. Wenden Sie sich hier an einen der zahlreichen Fumarexin-Therapeuten. Sie können den Therapeuten in Ihrer Nähe hier finden: http://www.fumarexin.de/fumarexin-partner-2/

Rauchen macht schwach

Wie ist das zu verstehen? Im Zigarettenrauch ist Kohlenmonoxid enthalten. Unsere roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport zuständig. Sie binden das giftige Kohlenmonoxid aber lieber als Sauerstoff. Die Folge daraus ist, dass das Gewebe und natürlich auch die Muskulatur schlecht mit Sauerstoff versorgt wird.

Dies führt zur Verminderung der Leistungsfähigkeit. Ein effektives Muskeltraining ist kaum möglich.

Dieser generelle Sauerstoffmangel zeigt sich auch in schneller Atemlosigkeit und Herzklopfen.

Weitere Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Beeinträchtigung des Sehvermögens sein.

Kohlenmonoxid schädigt auch die Innenhaut unserer Blutgefäße und fördert dadurch die Arterienverkalkung.

Ein Sauerstoffmangel bei der werdenden Mutter führt in der Schwangerschaft oft zu Frühgeburten, Entwicklungsstörungen und Untergewicht beim Ungeborenen.

Rauchen = schlechte Zähne?

Der Tabakrauch enthält giftige Substanzen, die auch die Mundschleimhaut schädigen können. Sie ist unterversorgt und Auslöser für verschiedene Mund- und Rachenerkrankungen. Rauchen ist der wichtigste Faktor für Mundhöhlenkrebs. Auch das Pfeifenrauchen ist bekannt für Lippenkrebs. Dieser entsteht an der Stelle, an der häufig die Pfeife „eingeklemmt“ wird. Es kann zu Veränderungen in der Mundhöhle kommen und Paradontitis = entzündliche Veränderungen von Zahnfleisch und Zahnbett.

Außerdem kommt es zu Verzögerungen im Heilungsprozeß nach operativen Eingriffen im Mundbereich oder Zahnbehandlungen. Zahnimplantate heilen schlecht und können müssen gar wieder entfernt werden.

Durch das Nikotin werden die Zähne verfärbt und auch der Atem riecht schlecht.