Rauchen macht schwach

Wie ist das zu verstehen? Im Zigarettenrauch ist Kohlenmonoxid enthalten. Unsere roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport zuständig. Sie binden das giftige Kohlenmonoxid aber lieber als Sauerstoff. Die Folge daraus ist, dass das Gewebe und natürlich auch die Muskulatur schlecht mit Sauerstoff versorgt wird.

Dies führt zur Verminderung der Leistungsfähigkeit. Ein effektives Muskeltraining ist kaum möglich.

Dieser generelle Sauerstoffmangel zeigt sich auch in schneller Atemlosigkeit und Herzklopfen.

Weitere Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Beeinträchtigung des Sehvermögens sein.

Kohlenmonoxid schädigt auch die Innenhaut unserer Blutgefäße und fördert dadurch die Arterienverkalkung.

Ein Sauerstoffmangel bei der werdenden Mutter führt in der Schwangerschaft oft zu Frühgeburten, Entwicklungsstörungen und Untergewicht beim Ungeborenen.

Rauchen = schlechte Zähne?

Der Tabakrauch enthält giftige Substanzen, die auch die Mundschleimhaut schädigen können. Sie ist unterversorgt und Auslöser für verschiedene Mund- und Rachenerkrankungen. Rauchen ist der wichtigste Faktor für Mundhöhlenkrebs. Auch das Pfeifenrauchen ist bekannt für Lippenkrebs. Dieser entsteht an der Stelle, an der häufig die Pfeife „eingeklemmt“ wird. Es kann zu Veränderungen in der Mundhöhle kommen und Paradontitis = entzündliche Veränderungen von Zahnfleisch und Zahnbett.

Außerdem kommt es zu Verzögerungen im Heilungsprozeß nach operativen Eingriffen im Mundbereich oder Zahnbehandlungen. Zahnimplantate heilen schlecht und können müssen gar wieder entfernt werden.

Durch das Nikotin werden die Zähne verfärbt und auch der Atem riecht schlecht.

Augen auf – vernebelte Sicht

Rauchen ist schlecht für das Auge. Aber wussten Sie auch, dass speziell der Zigarettenrauch schlecht für das Auge ist? Unsere Augen sind sehr empfindlich, besonders die kleinen Blutgefäße. Im Zigarettenrauch befinden sich Substanzen, die eine Art „chemische Entzündung“ in der Bindehaut verursachen können. Das Auge hat ähnliche Symptome wie bei einer Bindehautentzündung: es ist blutunterlaufen und juckt. Wenn man dann aufgrund des Juckens die Augen reibt, verschlechtert sich der Zustand noch weiter.

Aber die Augenreizung ist nichts im Vergleich zu den anderen Schäden am Auge. Der Rauch kann auch die Netzhaut im Auge schädigen. Dadurch kann ein schleichender Verlust des Augenlichts kommen. Diese Makula-Degeneration ist in den Industrieländern die Hauptursache für eine Sehbehinderung und Blindheit bei der älteren Generation. Diese Erkrankung führt dazu, dass die Zellen der Netzhaut zugrunde gehen. Dies macht sich bemerkbar duch das schlechtere Vermögen zu lesen und Gesichter zu erkennen. Raucher erkranken häufiger an einer Makula-Degeneration als Nichtraucher.

Rauchfrei macht schön

Ihre Haut wird es Ihnen danken

Rauchen beeinträchtigt fast alle Bereiche des Körpers. Es ist und bleibt eben auch ein Gift. Auch unsere Haut leidet unter dem Rauchen. Die Hautfarbe von Rauchern ist typischerweise grau und blass. Raucher haben auch mehr Falten als Nichtraucher.

Warum zeigen sich diese Hautveränderungen?

Rauchen bewirkt, dass sich die winzigen Blutgefäße zusammenziehen und die Gefäße verengen. Dadurch entsteht eine schlechtere Durchblutung. Das zeigt sich auch oft daran, dass Raucher kalte Hände und Füße haben.
Allein eine Zigarette ist ausreichend, um den Blutfluss in der Haut ca. 60 Minuten zu vermindern.

Durch das Rauchen wird auch das Eiweiß „Kollagen“ schneller ab- und langsamer aufgebaut. Dieses Eiweiß ist für die Elastizität unserer Haut verantwortlich. Die Haut ist schlaffer und faltiger.

Kommt nun noch regelmäßiges Sonnenbaden oder Solarium hinzu, kann sich auch das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Kränkliche Raucher

Langjähriges Rauchen schadet dem Immunsystem. Der Körper ist damit beschäftigt, die Schadstoffe, die durch den Zigarettenkonsum aufgenommen wurden, zu eliminieren. Wenn diese Situation über einen längeren Zeitraum besteht, leidet unter anderem das Immunsystem darunter.

Im Blut von Rauchern wurde festgestellt, dass weniger Immunglobuline zirkulieren als bei Nichtrauchern. Diese Eiweiße sind wichtig für die Abwehr von fremden Substanzen im Körper.

Es führt zu einem geschwächten Immunsystem und die Möglichkeit, eine schwere Erkrankung wie zum Beispiel eine Lungenentzündung zu bekommen, steigt. Typisch sind auch Wundheilungsstörungen und verstärkte Narbenbildung, da das Kollagen, das für die Neubildung von Haut zuständig ist, nicht ausreichend gebildet werden kann.

Gerade mit der aktuellen Situation rund um Covid 19 ist es wichtig, ein gut funktionierendes Immunsystem zu haben. Viren und Bakterien können besser bekämpft werden und eine eventuelle Erkrankung kann schneller überwunden werden beziehungsweise wird erst gar nicht so heftig eintreten.

Jeder Zeitpunkt ist ein guter, um mit dem Rauchen aufzuhören. Für eine Stärkung des Immunsystemes – berät Sie Ihr behandelnder Therapeut.

Kinder rauchen mit

Kinder sind schutzbedürftig und alle Eltern wollen nur das Beste für ihre Kleinen. Sei es in der Schule, in der Freizeit – alle U-Untersuchungen und Impfungen werden durchgeführt. Doch wenn es ums Rauchen im Auto geht, vergessen die meisten, dass gerade in einem so kleinen Raum das Rauchen schädlich ist und noch dazu äußerst unangenehm. Selbst bei leicht geöffneten Fenster sind die Schadstoffe immens hoch.

In den 70iger Jahren war das kein Thema – da gab es ja noch nichtmal die Anschnallpflicht für Mitfahrer im hinteren Bereich. Geschweige denn Kindersitze. Da war das Rauchen im Auto gar keine Frage. Doch 40 Jahre später hat sich sehr wohl einiges geändert. Und das ist auch gut so.

Nach einer kürzlich durchgeführten Studie wollen selbst etliche Raucher, dass es ein Rauchverbot im Auto geben soll, falls Kinder mitfahren. Doch bislang hat die Politik diesbezüglich nichts entschieden.

Bitte lesen Sie die interessante DEBRA-Raucherstudie der Universität Düsseldorf hier: DEBRA Raucherstudie

Heute ist Weltnichtrauchertag

Wie schon vor einigen Tagen berichtet, findet heute wieder der Weltnichtrauchertag statt. Das diesjährige Motto lautet

Rauchen – eine Bedrohung für die menschliche Enwicklung

Im letzten Beitrag stellte ich Ihnen die Frage, wie Sie es geschafft haben, welche Sorgen und Ängste Sie hatten. Auch meine Therapeuten habe ich gefragt wie die Erfahrungen sind. Die Rückmeldungen zeigen mir, dass Fumarexin auf dem richtigen Weg ist. Mit Fumarexin können wir anderen helfen, das Rauchen aufzugeben und in ein gesünderes Leben zu starten. Ich freue mich sehr über Ihre Rückmeldungen und zeige heute gerne einige Auszüge:

ehemalige Raucher:

Seit Herbst 2013 sind mein Mann und ich dank Fumarexin rauchfrei. Kein einziger Rückfall!!! Nach nur einer Anwendung. Für mich immer noch unfassbar, aber es hat 100{5e9839327e46cc4e34b0b4c2c89e61751dabaf7f6cb9081a8f06e2f89de58ac8} funktioniert. Vielen lieben Dank nochmal dafür…

Vielleicht erinnern Sie sich noch ein bisschen an mich? Ich hoffe, es geht Ihnen gut.
Im Oktober 2017 werden es bereits sechs Jahre, dass ich bei Ihnen war. Ich bin noch immer rauchfrei , obwohl ich zwischendurch  doch mal 1 Zigarette geraucht habe. Es war mir danach stundenlang übel. Also, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich wieder rückfällig werde. Dafür „stinkt“ mir die Sache zu sehr.

Huhu, ich und mein Mann waren vor drei Jahren nur 1x bei Ihnen zur Behandlung und haben nie mehr eine Zigarette angefasst. Es ist für uns immernoch ein unerklärliches Wunder 🙂 DANKE!!!

Therapeuten:

anbei gerne ein paar Rückmeldungen aus meiner Praxis. Ich biete meine Rauchfreibehandlung gemeinsam mit Fumarexin und einer Rauchfreihypnose an und habe damit sehr gute Erfolge. Die Kombination ist einfach klasse. Mit der Hypnose komme ich auf die „Seelenebene“ und mit Fumarexin decke ich die Körper- und Seelenebene ab. Die Patienten melden mir zurück, dass sie durch Fumarexin kaum Entzugserscheinungen haben und leicht in eine rauchfreie Zeit gehen. Zudem erhalte ich oft die Rückmeldung, dass das Suchverlangen durch Fumarexin sehr stark vermindert ist. Viele Patienten melden mir zurück, dass sie jahrelange Versuche hinter sich haben und es alleine nicht mehr schaffen, vom Rauch weg zu kommen. Habe das Gefühl, dass das immer schlimmer wird…

Selbst starke Raucher mit ca. 60 Zigaretten am Tag konnten es schaffen. Ich kann keinen Unterschied feststellen, ob jemand 10 oder 60 Zigaretten am Tag raucht. Oftmals fällt es sogar den Wenigrauchern schwerer.

Ich biete die Fumarexin Rauchentwöhnung in Firmen an. Denn gerade während der Arbeitszeit ist das Rauchen ein großes Übel. Es stört den Arbeitnehmer, die Kollegen und letztendlich auch den Raucher selbst. Die Firmen sind begeistert, denn ich komme direkt in die Firma. Sie finden diesen Service klasse und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen. In einigen Firmen bin ich zweimal im Jahr.

Das sind nur einige Auszüge aus den Rückmeldungen. Ein Tag wie heute dient vor allem auch dazu, sich noch einmal zu überdenken. Vielleicht ein Anreiz, das Rauchen aufzugeben. Nicht nur der 1. Januar eines Jahres sollte ein Anlass sein, über seine Gesundheit nachzudenken. Vielmehr kann jeder neue Tag ein Neuanfang sein. Man muss es nur anpacken.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen tollen Weltnichtrauchertag 2017 mit mehr Sensibilisierung für dieses Thema.

Das wird sich für Raucher ab dem 20. Mai ändern

Die Verharmlosung des Rauchens soll gestoppt werden

Wenn der Raucher demnächst seinen Tabakladen besucht, wird er verwundert feststellen, dass nicht mehr alle Tabakprodukte im gewohnten Umfang zur Verfügung stehen werden. Aufgrund einer neuen EU-Richtlinie, die ab dem 20.05.2017 in Kraft treten wird, werden zahlreiche Artikel komplett verboten oder nur noch in abgeschwächter Form zur Verfügung stehen.

Die immer noch als harmlos betrachtete Droge Nikotin soll durch die neuen Richtlinien als doch nicht so harmlos ins Bewusstsein gerückt werden. Das gilt nicht nur für Tabakprodukte sonder auch für E-Zigaretten. Denn gerade E-Zigaretten werden geradezu verniedlicht. Viele Raucher, die sich der E-Zigaretten bedienen, meinen sogar, dass sie Nichtraucher sind! Dies wurde so von der Werbung impliziert. Jedoch sind gerade auch in den Verdampfern Nikotin enthalten oder sogar weitere schädliche Stoffe in den verschiedenen Aromen.

Das ändert sich konkret:

  • ab Mai 2020 ist der Verkauf von Mentholzigaretten verboten
  • Eine nikotinhaltige Einheit der Liquids (E-Zigarette) darf nur noch in einer Größe á 10 ml verkauft werden
  • pro ml Liquid (E-Zigarette) darf nur noch 20 mg Nikotin enthalten sein
  • Zusätze in den Liquids (E-Zigarette) wie zum Beispiel Koffein und Taurin werden verborten
  • Zusätze, die gesundheitliche Vorteile suggerieren wie zum Beispiel Vitaminzusätze werden verboten.
  • Den E-Zigaretten müssen Beipackzettel beigelegt werden.

Wenn Sie das Rauchen leid sind: Schauen Sie in unsere Therapeutenliste. Es ist mit Sicherheit auch ein Therapeut in Ihrer Nähe dabei.

Beitragsbild: Quelle www.flickr.com - Autor: Tomizak - Nichtraucher

Weltnichtrauchertag 2017 am 31. Mai

Es ist wieder soweit – der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2017 rückt immer näher.

Dieses Jahr lautet das Motto: „Rauchen – eine Bedrohung für die menschliche Entwicklung“

Jedes Jahr am 31. Mai macht die WHO – Weltgesundheitsorganisation auf das Thema Rauchen aufmerksam. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Rauchen auf der ganzen Welt.

Ziele der Kampagne zum Weltnichtrauchertag 2017

– die Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Tabakprodukten, der Eindämmung des Tabakgebrauchs und der nachhaltigen Entwicklung hervorzuheben;
– die Länder dazu aufzufordern, die Tabakbekämpfung in ihre staatlichen Maßnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aufzunehmen;
– die Mitgliedstaaten und die Zivilgesellschaft dabei zu unterstützen, die Einmischung der Tabakindustrie in politische Prozesse zu bekämpfen und so weitreichendere staatliche Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs zu ermöglichen;
– für eine umfassendere Beteiligung der Partnerorganisationen an nationalen, regionsweiten und globalen Bemühungen zur Ausarbeitung und Umsetzung von Entwicklungsstrategien und -plänen und zur Verwirklichung von Zielen zu werben, die Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs in den Mittelpunkt stellen;
– aufzuzeigen, wie Einzelpersonen zur Verwirklichung einer nachhaltigen, tabakfreien Welt beitragen können, entweder durch den festen Vorsatz, nie zum Tabakkonsumenten zu werden, oder durch künftigen Rauchverzicht.

Sie können sich unter folgendem Link weiter informieren: http://www.euro.who.int/de/media-centre/events/events/2017/05/world-no-tobacco-day-2017-tobacco-a-threat-to-development

Gerne möchte auch Fumarexin diese Aktion unterstützen. In einem weiteren Beitrag möchten wir gerne Ihre Erfahrungen – sei es von Therapeuten oder ehemaligen Rauchern – aufzeigen.

  • Was hat sich in Ihrem Leben verändert, seit Sie nicht mehr rauchen?
  • Wie haben Sie aufgehört?
  • Ist es Ihnen leicht oder schwer gefallen?
  • Was sagt Ihr Umfeld (Verwandte, Freunde etc.) dazu?
  • Wie sind die Erfahrungen als Therapeut von Fumarexin?

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir einige Erfahrungsberichte sammeln könnten und dann in einem weiteren Beitrag veröffentlichen können. So können wir eventuell dazu beitragen, dass noch mehr Raucher den Mut aufbringen, den Schritt zu wagen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Freue mich auf Ihre rege Teilnahme. Auf Wunsch werden Ihre Antworten natürlich anonym behandelt. Bitte schreiben Sie uns: info@fumarexin.de

 

Ach – ich rauch ja gar nicht viel!

Es gibt nicht nur die Kettenraucher oder diejenigen, die „nur“ eine Schachtel am Tag rauchen. Es gibt auch diejenigen, die sich auf der sicheren Seite wähnen, weil sie Gelegenheitsraucher sind oder eben „nur“ einige Zigaretten pro Tag rauchen. Aber selbst nur eine Zigarette ab und an ist schon gesundheitsgefährdend.

So gab es zu diesem Thema zuletzt eine Studie aus den USA. Forscher berichteten darüber im Fachjournal „JAMA Internal Medicine“. Es gibt kein sicheres Level beim Rauchen. Man darf sich nicht damit beruhigen, dass man nur ab und zu zur Zigarette greift. Selbst Raucher, die im Schnitt weniger als eine Zigarette täglich rauchen, haben ein höheres vorzeitiges Sterberisiko als lebenslange Nichtraucher.

Nach Schätzungen sterben weltweit rund fünf Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Dies wird auch in der besagten Studie nachgewiesen. Für Menschen, die ein bis zehn Zigaretten täglich rauchen über einen längeren Zeitraum, liege die Gefahr um 84 Prozent höher, früher zu sterben als bei lebenslangen Nichtrauchern. Eine häufige Todesursache ist nach Aussage der Studie Lungenkrebs. Trotzdem gilt auch hier: aufhören zu Rauchen lohnt sich dennoch. Je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto besser ist die Lebenserwartung. Die Forscher gaben zu bedenken, dass die Aussagekraft der Studie eingeschränkt ist, da viele Gelegenheitsraucher nicht aussagten, ob sie alle zwei Tage eine Zigarette rauchen oder auf einer Party gleich zehn Zigaretten. Außerdem erinnerten sich viele nicht mehr an ihre frühere Rauchgewohnheiten. Dennoch sagt die Studie doch genau aus, dass Rauchen auch für Gelegenheitsraucher schädlich ist.

Falls Sie gerne mit dem Rauchen aufhören möchten, wenden Sie sich an einen unserer zahlreichen Therapeuten: Therapeuten in Ihrer Nähe

Beitragsbild Quelle: www.flickr.com – Autor: Robert Wetzlmayr – 2