Endlich Nichtraucher, endlich reine Haut!

Die Haut ist mit rund zwei Quadratmetern Oberfläche das größte Organ des Menschen mit vielschichtigen Aufgaben: Sie schützt vor Krankheitserregern, Hitze und Sonneneinstrahlung, reguliert die Temperatur über das Schwitzen und den Wasserhaushalt des Körpers, speichert in Form von Fett Energie und ist eines unserer Sinnesorgane – diese Aufgaben kann nur eine gesunde Haut erfüllen.

Welchen Einfluss hat das Rauchen auf unsere Haut?

  • Hautalterung
  • Gestörte Wundheilung
  • Hautkrankheiten
  • Faltenbildung

Hautalterung

Ein charakteristisches Erscheinungsbild bei Rauchern ist die bleiche, graue Haut, hagere Gesichtszüge und auffallend mehr Faltenbildung als bei Nichtrauchern. Bei Frauen fällt dies sogar mehr ins Gewicht als bei Männern. Auch die Zeit spielt eine Rolle, je früher man angefangen hat oder je länger man raucht, um so deutlicher werden die Symptome. Kommt noch vermehrt Sonneneinstrahlung oder häufige Besuche des Sonnenstudios hinzu, wird die Haut noch mehr geschädigt.

Gestörte Wundheilung

Damit eine Wunde gut verheilt, muss die Neubildung von Kollagen, Blutgefäßen und Deckgewebe sichergestellt sein. Für die Infektabwehr müssen optimale Bedingungen herrschen. Diese ist nur gewährleistet, wenn die Haut gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird. Bei Rauchern funktioniert dies nicht mehr so gut, da durch die Bestandteile des Nikotins z.B. die Blutgefäße verengt werden. Das Kohlenmonoxid im Rauch vermindert die Fähigkeit der roten Blutkörperchen, den Sauerstoff zu transportieren. Tabakrauch fördert zudem noch die Bildung kleinster Blutgerinnsel, die zur Verstopfung kleinerer Blutgefäße führen können. Gerade nach Operationen spürt man diese Wundheilungsstörungen deutlich. Auch Transplantate werden bei Rauchern schlechter angenommen als bei Nichtrauchern.

Die menschliche Haut (Sgbeer/Wikimedia)

Die menschliche Haut (Sgbeer/Wikimedia)

Hautkrankheiten

Die schädlichen Stoffe im Nikotin können verschiedene Hauterkrankungen auslösen. So leiden z. B. Raucher häufiger an Akne. Bei einer bestimmten Form der Akne: Akne inversa wird sogar vermutet, dass ausschließlich das Rauchen der Auslöser für diese Erkrankung ist. Rauchen unterdrückt möglicherweise unser Immunsystem und fördert somit die Entstehung weiterer Erkrankungen wie z. B. Psoriasis (Schuppenflechte), Melanome (bösartiger Hautkrebs) und einige mehr.

Faltenbildung

Verantwortlich für die verstärkte Faltenbildung bei Rauchern sind z. B. die vielen freien Radikale im Tabakrauch. Dieser hemmt die Neubildung der Kollagenfasern und fördert sogar noch zusätzlich den schnelleren Abbau dieser Kollagen- und Elastinfasern. Das bringt das System aus dem Gleichgewicht. Desweiteren verengt Nikotin die Blutgefäße, somit wird die Haut unzureichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Auch enthält die Oberhaut von Rauchern weniger Wasser als die von Nichtrauchern. Dies alles führt zu verstärkter Faltenbildung.

Positive Wirkung eines Rauchstopps

Sobald der Körper nicht mehr den zahlreichen Giften des Tabakrauches ausgesetzt ist, regeneriert er sich schnell. So konnte man beobachten, dass bei einem Rauchstopp 6 – 8 Wochen vor einer OP sich die Wundheilung deutlich verbessert, Gesichtsfarbe verbessert sich und die Faltenbildung kann langsamer voranschreiten.

Falls Sie den Entschluss gefasst haben, mit dem Rauchen aufzuhören und noch Fragen haben, wenden Sie sich an einen unserer zahlreichen kompetenten Fumarexin-Partner. Unsere Partner können Sie beraten und Ihnen helfen, ein rauchfreies Leben zu beginnen.

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